Dr. Peter Hopp Praxis für Urologie am Klinikum Gifhorn
Dr. Peter HoppPraxis für Urologie am Klinikum Gifhorn 

Wieso Urologie und Coaching

 

Urologie und Coaching. Wie passt das zusammen? Diese Frage mögen Sie sich auch gestellt haben. Nun es handelt sich um zwei Geschäftsbereiche, die miteinander nicht viel zu tun haben. Hauptsächlich bin ich als Urologe in meiner Praxis täglich. Zu bestimmten Zeiten, unter anderem auch am Samstag biete ich außerdem Coaching an. Dann bin ich als psychologischer Berater bzw. als Coach tätig und behandele keine Patienten, sondern Klienten, bei denen es sich nicht um Kranke, sondern in der Regel um (Noch)Gesunde handelt. Diese Trennung bedeutet nicht, dass auch urologische Patienten in bestimmten Fällen von einen Coaching profitieren können, z.B. Bei Sexualstörungen, Reizblase und anderen urologische Erkrankungen, bei denen psychosoziale Faktoren eine starke Rolle spielen.

 

Was ist Coaching?

 

Gesundheitscoaching

 

Das Beratungsformat Coaching ist in einigen Bereichen des Lebens weit verbreitet und erfreut sich großer Beliebtheit, z.B. in der Wirtschaft zur Führungskräfteentwikcklung, im Privatem bei diversen Konfliktsituationen und auch im Sport zur Förderung von Spitzensportlern und Vorbereitung auf Wettkampfsituationen. Coaching ist im medizinischen Bereich besonders gut einsetzbar. Gesundheitscoaching ist relativ neu, noch nicht weit verbreitet und auch vielen Ärzten unbekannt.

Ich halte es für eine unglaublich sinnvolle Ergänzung bei allen chronischen Erkrankungen, bei psychosomatischen Störungen, Erkrankungen mit psychischer Beeinträchtigung, Notwendigkeit einer Lebensstiländerung wie Gewichtsreduktion, Steigerung der körperlichen Aktivität, Raucher-Entwöhnung etc. Ebenso ist es für Stressreduktion, Stressbewältigung und bei Burnout gut geeignet.

 

Gesundheitscoaching verfolgt den ganzheitlichen Ansatz, sieht Krankheit und Gesundheit als ein dynamisches Geschehen, in dem biologisches, psychische, soziale und spirituelle Faktoren wirken (bio-psycho-soziales Modell). Hierbei geht es nicht darum, was der Patient tun soll, also um klassische Beratung, sondern um Entwicklung eigener Lösungen, die natürlich nachhaltig sein sollen. Es geht um die Nutzung der eigenen Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten (Ressourcen), die zur Überwindung der Krankheit nützlich sein können. Hierbei sind Kognition, also Erkenntnis und Bewusstheit ebenso wichtig wie eine gute Körperwahrnehmung und ein guter Zugang zu eigenen Gefühlen und Emotionen.

Es geht um Nutzung des gesamten eigenen sog. salutogenen Potentials ( das gesund machende Potential von Körper, Geist und Seele) zur Verbesserung der Selbstregulation, Steigerung der Selbstheilungskräfte, Eigenverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit.

 

Gesundheitscoaching soll und darf nicht die notwendige ärztliche Behandlung ersetzen. Es ist keine Alternativmedizin oder eine Form der Esoterik, sondern eine sinnvolle Ergänzung bei vielen Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen.

Gesundheitscoaching bedient sich einer Vielzahl von Verfahren und Methoden aus

der Psychotherapie, den Kommunikationswissenschaften, Neurolinguistische Programmierung, Aufstellungsarbeiten, systemische Beratung und Hypnose.

 

Mehr erfahren über Gesundheits-Coaching - warum und wozu?

Gesundheitscoaching hilft

  • zur Unterstützung der Selbstheilung und Selbstregulation bei allen chronischen Erkrankungen
  • bei psychosomatische Erkrankungen wie z.B. Reizdarm, Reizblase
  • bei Somatisierungsstörungen, d.h. chronische körperliche Beschwerden ohne Ursache
  • bei dauerhafte Störung der allgemeinen Befindlichkeit, chron. Unwohlsein
  • bei sexulle Störungen
  • zur Stressbewältung, Stressreduktion
  • bei Burnout, Depressionen
  • zur Gewichtsreduktion
  • zur Überwindung seelischer Probleme
  • zur Klärung von Fragen nach dem Lebenssinn
  • Umgang mit schwerwiegenden Erkrankung, "Heilsein trotz Krankheit"

 

 

Lebenstil ändern - einfacher gesagt als getan

 

Viele Menschen wissen, dass sie einen ungesunden Lebensstil führen. Das braucht man ihnen eigentlich nicht zu sagen. Viele wissen genau, was sie tun müssten. Man muss es ihnen nicht sagen. Vielen gelingt es aber nicht einen ersten mutigen Schritt zu machen, oder sie brechen zu früh wieder ab, halten nicht durch - “Ich habe es ja gewusst, ich schaffe es nicht“. Der Kopf weiß genau, was dem Herz und Bauch gut tut. Die Füße machen sich jedoch nicht auf den Weg.

 

Drohungen, Ratschläge mit erhobenem Zeigefinger oder das Aufzeigen von Schreckenszenarien unter dem Motto “wenn Sie nicht endlich Gewicht abnehmen bekommen Sie einen Diabetes oder noch einen Herzinfarkt“ sind wenig hilfreich. Manchmal fehlt es an Wissen, manchmal hapert es auch an der Motivation oder dem Willen, Dinge in Angriff zu nehmen. Dazu muss man wissen, dass ungesunde Laster wie Rauchen, übermäßiges Essen und Alkoholtrinken für die Betroffenen eine höchst ambivalente Geschichte ist. Einerseits wissen sie sehr wohl, dass ihr Verhalten schlecht ist für ihre Gesundheit und manchmal auch für ihr soziales Umfeld, anderseits bietet es jedoch auch nicht zu unterschätzende Vorteile, z.B. Stressabbau, Angstminderung, Glücksgefühle etc.. Manchmal sind es auch Bewältigungsstrategien für ungelöste Konflikte im beruflichen oder privaten Bereich. Häufig sind es auch in früher Kindheit gerlerntes Verhalten. Oft stecken sehr hartnäckige sog. Glaubenssysteme dahinter, innere Programme, die uns oft nicht bewusst sind, die unser Denken, Fühlen und Handeln im Alltag bestimmen. Sie sind gegenüber Veränderungen sehr widerstandsfähig.

 

Coaching unterstützt Sie, Ihren eigenen Weg zu gehen, wobei dieser angemessen und nachhaltig sein soll. Beim Gesundheitscoaching geht es nicht um Defizite, sondern eher um das, was Sie schon gut machen, um Ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und auch die Ihnen noch unbewussten verborgenen Stärken. Dabei geht es oft auch darum, was Ihnen im Leben wichtig ist, um Ihre Werte und Einstellungen. Es geht weniger um das Vergangene, um verpasste Chancen, sondern viel mehr, um das was noch möglich ist, was sie wollen und sich wünschen. Es kann dabei auch um Ihre Kreativität, Fantasie und Spiritualität gehen. Hilfreich sind Fragen nach dem Sinn des Lebens und wie schon gesagt die Arbeit an Ihren bewussten und unbewussten Glaubensätzen, die Ihr Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Es geht um die Nutzung Ihres „salutogenen Poentials“, und alle dem, was dazu beiträgt gesund zu bleiben, ein hohes Maß an Wohlbefinden, Glück und Zufriedenheit zu erreichen.

Coaching hilft zur Verbesserung des Lebensstils

  • Steigerung der körperlichen Aktivität, Sport treiben
  • Gewichtsreduktion
  • Vernüftige Ernährung
  • weniger Süssigkeiten essen
  • Drosselung des Alkoholkonsums
  • Rauchen aufgeben
  • weniger Fernsehschauen
  • weniger Internetsurfen, Computerspiele
  • Mehr Genuss, mehr Kreativität
  • verbesserte Work-Life-Balance

     
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